Diät-Stolpersteine

Der Weg zur Traumfigur ist hart und steinig. Und ehrlicherweise muss man sagen, dass das mit der Traumfigur häufig ein Traum bleibt. Dennoch ist es gut sich immer mal umzuschauen ob es nicht einen besseren Lebensweg gibt, der zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden führt.

Hier sind 4 häufige Stolpersteine auf der hoch motivierte Abnehmtour:

Verbote
.. sind verboten! Weil es nicht klappt, weil das Verbotene weiter im Kopf herumkreist. Das macht die Trekkingtour ganz besonders schwierig. Meist scheitert es dann schon bei der Vorbereitung. Wer sich eine Umstellung vornimmt und sie an 5 oder 6 Tagen übt, damit sie irgendwann eine liebgewonnene Gewohnheit wird, der darf auch mal am 6. oder 7. Tag etwas „verbotenes“ tun. Den Rest seines Lebens auf Törtchen, Pommes, Schoki oder Chips zu verzichten ist viel zu schwierig und auch total spaßfrei. Wer den zu steinigen Weg nimmt kommt auch nicht schneller voran. Erlaubt sind Pausen. Kurz die Beine vertreten und weiter gehts…

Hunger
Hier lauert der größte Feind auf dem Diätweg. Manch einer glaubt er läuft zwangsläufig mit, sitzt oben auf dem Rucksack und macht einem das Leben schwer. Aber das Gegenteil sollte der Fall sein. Wer hungert kann seine nächste Mahlzeit nicht mehr kontrollieren. Außerdem frustriert und schwächt Hunger. Das ist auf einem so langen Weg nicht zu gebrauchen. Was ist zu tun? Essen! Und zwar richtige Mahlzeiten. Nicht snaken. 3 mal satt essen. Warm oder kalt. Auf der Hand, im Restaurant oder zu Hause. Es gibt Lebensmittel mit niedriger Energiedichte, davon darf man quasi Essen so viel wie reinpasst. Dazu gehören z.B. Kartoffeln, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Immer wenn die angegebene Kalorienzahl pro 100 g unter 150 liegt kann zugeschlagen werden.

Fixierung
Essen spielt plötzlich die Hauptrolle vielleicht, weil im neuen Diät-Buch so viele neue Regeln stehen, die man sich merken muss. Oder neue Lebensmittel, die man bislang nicht gegessen hat. Oder dauernd auf die Uhr guckt, weil die richtige Stoffwechselzeit abgepasst werden muss. Wer den ganzen Tag nur übers Essen nachdenkt, der hat auch dauernd Appetit. Je einfacher das Konzept, je besser es zu einem passt, weil man sich nicht komplett umstellen muss, desto eher spielt das Essen nicht mehr die Hauptrolle. Neben der Lebensmittelauswahl spielen auch noch andere Dinge eine Rolle z.B. mehr Bewegung. Sicherlich muss man sich umgewöhnen, aber bitte nicht zu radikal.

Übermut
Wenn die Motivation hoch ist, dann werden hohe Ziele gesetzt. Aber es ist schwer sie zu erreichen. Und es dauert lange. Das frustriert. Lieber kleine Ziele setzten. Kleine Veränderungen angehen. Kleine Schritte machen. Dann sind die Erfolgserlebnisse wahrscheinlicher. Nicht entmutigen lassen. Auch wenn es mal einen Tag nicht klappt, einfach weitermachen.

P.S.
Es gibt keinen Weg zurück! – Der bisherige Weg hat zum Übergewicht geführt, dass heißt es muss ein neuer eingeschlagen werden. Ist es nur ein Umweg und führt zurück um alten Schlemmerpfad, war alles umsonst.

In diesem Sinne, wünsche ich allen vorsatztreuen Wanderern in eine schlanker Zukunft Mut und viel Erfolg. Wer nicht alleine klar kommt sollte sich Unterstützung suchen. Glück auf – oder so…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.