Jahr der Hülsenfrüchte

Dieses Jahr steht bei der FAO (Food Agriculture Organization) ganz unter dem Motto „Pulses“. Damit sind die getrockneten Hülsenfrüchte gemeint.

Die Familie der Leguminosen ist recht vielseitig. Neben Erbsen, Bohnen und Linsen gehören auch die Kichererbsen, der Soja, Lupine und auch die Erdnuss dazu. Die enthaltenen Nährstoffe sind ganz unterschiedlich. Soja und Lupine punkten beim Eiweiß, Erdnüsse enthalten vor allem Fett und die getrockneten Erbsen, Bohnen, Linsen und Kichererbsen sind ausgewogenen Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Ballaststoff-Lieferanten. Die frischen, also im grunde unreif geernteten, Hülsenfrüchte wie grüne Bohnen und junge, grüne Erbsen enthalten noch fast kein Eiweiß und sind leckere Gemüsebeilagen mit wenig Kalorien.

Die FAO stellt besonders die getrockneten Hülsenfrüchte in den Fokus. Hier finden sich viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie beispielsweise das pflanzliche Eiweiß, Vitamin B1, Folat und Ballaststoffe. Außerdem enthalten sie vergleichsweise wenig Kalorien und haben eine gute Sättigung. Das alles macht sie sehr wertvoll für Vegetarier und Veganer und helfen dabei schnell und lange satt zu bleiben. Damit sind sie ein zentrales Lebensmittel im Schlank-Essen-Prinzip sowie im Fleischfrei-Essen-Prinzip.
Ganz nebenbei sind die Pflanzen sehr hilfreich für den Boden: sie binden Stickstoff und somit muss dieser nicht mehr künstlich gedüngt werden. Außerdem sind sie kostengünstig anzubauen und liefern gute Erträge.

Weitere Infos zum Thema finden sich hier:

FAO

aid

Und wer gleich loslegen möchte mit einer Portion Hülsenfrüchte, der findet hier ganz aktuell ein leckeres, orientalisches Linsencurry:

Dunkles Linsencurry

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