Wurst „krebseregend“ oder wie oder was?

Da hat die Nachrichtenbranche aus einer Wahrheit mal wieder ein bißchen mehr gemacht. Aber gut, es geht ja um die richtige Sache. Weniger Fleisch und Wurst hilft der Gesundheit, hilft den Tieren, hilft den Menschen und nicht zu letzt unserem Planeten.

Sinngemäß sagen die Experten des IARC (die Forschungseinheit der WHO für Krebserkrankungen), das Risiko wegen des Verzehrs von Wurst Krebs zu bekommen ist sicherlich gering, aber das Risiko steigt, je mehr man davon isst! 50g verarbeitetes Fleisch jeden Tag erhöht das Risiko für Dickdarmkrebs um beachtliche 18%.
In Hinblick auf die große Zahl der Menschen und die Mengen an verarbeitetem Fleisch, die global gegessen werden, ist dies doch ein erheblicher Einflussfaktor auf die öffentliche Gesundheit. Sie raten nicht zum totalen Verzicht, sondern zu einem deutlich geringeren Verzehr.

https://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2015/pdfs/pr240_E.pdf

Wie viel Fleisch ist denn ok? Da kann man sich ganz entspannt an die Zahlen unserer Deutschen Gesellschaft für Ernährung halten – 300 bzw. maximal 600g Fleisch pro Woche reichen aus um einen Erwachsenen mit den im Fleisch typischen Nährstoffen zu versorgen.

Auf Fleisch zu Verzichten ist dennoch gar kein Problem und man kann dies Schlagzeilen entspannt vergessen. Wie das geht zeigt das Fleischfrei-Essen-Prinzip.

 

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